Diese Seite ist aus einem sehr traurigen Anlass entstanden; den Tod meines Papas.

Nach dem Tod meiner Mama 1985 gab es in mir keinen Platz der Trauer.
Einige Monate zuvor, nach meinem gescheiterten Fluchtversuch, erlitt ich durch rumänische Grenzsoldaten und der Stasi grauenvolle traumatische Erlebnisse.
An das Grab meiner Mama konnte ich erst viele Jahre später reisen.
Der antifaschistische Schutzwall war im Weg.

Jetzt wohne ich einige hundert Kilometer von den Grabstellen meiner Eltern entfernt.
Wenn ich mir die Homepage ansehe, ist es für mich wie an das Grab meiner Eltern zu gehen.
Ich halte inne, denke an sie und meine anderen verstorbenen Familienmitglieder, sehe mir ihre Fotos an und bin ihnen ganz nah.
Das ist ein Weg meiner Trauerbewältigung.

Mein Papa hat bis eine Woche vor seinem Tod gekämpft und an Heilung geglaubt. Er wollte den Krebs besiegen. Auch ich glaubte daran. Leider hat er verloren.
Ich durfte ihn auf seinem letzten Weg begleiten. In meinen Armen hat er das irdische Leben verlassen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für meine Familie und meine Geschichte nehmen.
Ich wünsche ihnen alles Gute, Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Liebe, Frieden, Glauben und GOTTES SEGEN.

Eike C. Radewahn
.